Mittwoch, 18. April 2012

Medienradio - "E-Books im Selbstverlag"

Ich hab gestern einen sehr interessanten Podcast gehört. Philip Banse von Medienradio unterhielt sich mit Autor Jonas Winner über das Thema E-Books im Selbstverlag. Fazit für mich war, dass amazon bisher einfach der beste Anbieter und der kindle ein geniales Gerät ist. Und Bücher im Selbstverlag herausbringen, klang jetzt nicht sonderlich schwer - eine gute Alternative zur Verlagssuche, würde ich mal sagen. Ob man mit E-Books erfolgreich werden kann, hängt sicher vom Lesestoff ab (ob er den Geschmack vieler Leser trifft) und natürlich davon, wie man sein E-Book vermarktet.

Einzig der Preis der E-Books ist ein Makel, denn wer möchte schon für eine Datei genauso viel bezahlen, wie für ein "Holzbuch" (der Begriff stammt aus der Sendung und klingt einfach cool), wenn das Buch in zehn Jahren noch im Schrank stehen könnte, man aber nicht weiß, ob die Technik in zehn Jahren noch das  E-Book lesbar machen kann. Zudem entfallen ja die Druckkosten. Im Eigenverlag kann man sein E-Book bezahlbar anbieten und "den Verlagen geht der Arsch auf Grundeis" (Zitat Jonas Winner).

Wer sich den Podcast anhören möchte: Link zu Medienradio

Sehr empfehlenswert!

google books und Rezensionen

Gerade eben habe ich meinen Gedichtband "angekommen?!" auf google books entdeckt. Wow! Ich stehe dieser Aktion sehr positiv gegenüber, denn google hat, anders als die "Blick-ins-Buch"-Geschichte bei amazon und Co. einen guten Querschnitt aus meinem Buch lesbar gemacht. Selbst eine Fotoseite ist zu sehen und mein Autorenportrait auf der letzten Seite. Eine sehr gute Werbung für mich, denn jeder kann sich in den Band reinlesen und wenn er gefällt, findet man daneben einige Links, wo man das Buch bestellen kann. Bestens!

Und da ich gerade dabei bin... lieben Dank an dieser Stelle an Lola Victoria Abco für Ihre Rezensionen meines Werkes hier, hier und auch hier. Danke!

Sonntag, 1. April 2012

Urheberrechte - da fliegen die Fetzen

Das deutsche Urheberrecht - für mich sehr undurchsichtig, unverständlich, steinzeitlich, nicht an die heutige Zeit angepasst. Das deutsche Urheberrecht - Zankapfel für die, die an alten Strukturen festhalten, weil sie sich dadurch vielleicht Gewinne erhoffen, und die, die nach neuen Lösungen suchen, die für beide Seiten - Urheber und Konsumenten - akzeptabel sind und in unser digitales Zeitalter passen.

Ich verfolge die Debatten nun schon eine Weile, versuche zu verstehen und komme dabei immer wieder zu dem Schluss - ein neues Recht muss her.

Die Krönung der letzten Tage für mich: der Offene Brief von 51 Tatort-Autoren an die "Netzgemeinde" und die Antwort von 51 Hackern des Chaos Computer Clubs (CCC) darauf. Der CCC spricht mir dabei aus der Seele. Auch ich bin ein Urheber - und ich will Veränderung, die fair für alle ist.

Lest selbst:

Link zum Offenen Brief der Tatort-Autoren
Link zur Antwort des CCC