Sonntag, 19. Mai 2013

Lesenswertes VI

Im Moment lese ich "Die Datenfresser" von Constanze Kurz und Frank Rieger. Keine Lyrik, keine Prosa, kein Roman - ein richtig gut geschriebenes Fachbuch über ein - meiner Meinung nach - sehr wichtiges Thema.

Der Untertitel lautet "Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen".

Zu Beginn des Buches geht darum, wie personenbezogene Daten zur Ware werden, wie leicht man an Informationen herankommen und diese vermarkten kann. Die Autoren beginnen mit einer Beschreibung, wie kostenlose Webangebote funktionieren, die darauf ausgerichtet sind, Informationen der Surfer auszuschnüffeln.

Eine Rezension folgt...




Links #1

Meine Leseempfehlungen für heute:

Stefan Zweig "Schachnovelle" - eine interessante Rezension auf eselsohren.at

KrimiZEIT-Bestenliste Mai 2013 - auf lesekreis.org

Streit um youtube-Embeds noch nicht geklärt - Artikel auf irights.info

Wenn nachts die Bücher erwachen - lustiger Film auf readthat.de

Samstag, 11. Mai 2013

Lyrik - neue wege

Das Foto habe ich letztes Jahr irgendwann morgens gemacht, als sich der dicke Nebel überm Fluss ganz langsam lichtete. War ein herrlicher Anblick.

Dazu passt vielleicht dieses Werk von mir...

neue wege

anfang vom ende
als neubeginn wagen
mit weniger statt mehr
das lebt und nicht schläft

mögliche chancen
zu lange durchdacht - und 
endlich in form gegossen
in eine, die passt

dennoch nagt wehmut
gar abschiedsschmerz
weil das "baby" nun
die bühne verlässt

löse einfach den blick
vom gestern und sieh
was neues wächst
wenn der nebel sich lichtet

Freitag, 10. Mai 2013

Rezension: Nadja Losbohm „Die Jägerin – Die Anfänge“

Coverdesign: Tom Jay - www.tomjay.de
Fotos: © Konstantin Yuganov - Fotolia.com  und 
© Demian - Fotolia.com
Eine eher unscheinbare, junge Frau erfährt eines Tages, dass sie auserwählt ist, als Jägerin die Menschen in ihrer Stadt vor Monstern und Vampiren zu beschützen. Stoff, der ein wenig an „Buffy“ erinnert, aber ganz anders daherkommt. In ihrem Roman „Die Jägerin – Die Anfänge“ klammert Autorin Nadja Losbohm Action-Szenen fast vollkommen aus und konzentriert sich viel mehr auf die Beziehung ihrer beiden Protagonisten.

Ada Pearce, 24 Jahre alt, arbeitet „als Vampirjägerin und Monsterschreck“. Alles begann drei Jahre zuvor, als Ada bei ihrem Nachbarn einfach nur ein Päckchen abholen wollte und sich wenig später als Auserwählte in der St. Marys Kirche wieder findet. Sie sei als Jägerin geboren und müsse nun die Menschen vor Monstern und Vampiren beschützen – so ihre Bestimmung.
Ada hält alles zunächst für einen schlechten Scherz, doch Pater Michael – ihr neuer Beschützer und Lehrer – kann sie davon überzeugen, ihre Aufgabe anzunehmen. Adas normales Leben wird ausgelöscht, ab sofort muss sie mit dem Pater zusammen in Räumen unter der Kirche leben und trainieren.