Donnerstag, 20. Juni 2013

Literaturlose Zeit

Im Moment erlebe ich ein literaturlose Zeit. Weder komme ich zum Lesen, noch zum Schreiben. Ich bin einfach zu müde und kaputt, da ich derzeit so viele andere Dinge um die Ohren habe, die meine ganze Energie und Kraft aufsaugen. Mich nervt das, weil ich die "Datenfresser" weiter lesen möchte. Und dann liegt hier noch ein Krimi von Tana French: "Grabesgrün". Hab ich mir von einem Gutschein gekauft. Ich bin schon sehr neugierig drauf, nur im Moment wird das nichts.

Ich hoffe, das ändert sich bald.

Samstag, 15. Juni 2013

Schreibwettbewerb: Vorratsdaten und Überwachung

Vorratsdatenspeicherung, Überwachung, Datensammlungen - alles nur, um Verbrechen bekämpfen zu können, Terrorismus zu verhindern? Und wir haben ja alle nichts zu verbergen? Wer sich nichts zu schulden kommen lässt, hat nichts zu befürchten? Orwell lässt grüßen!

Digitale Kommunikation und Technik ermöglichen immer besser und schneller, dass Staat, Behörden und Unternehmen immer genauer über jeden von uns Bescheid wissen. Bei vielen Menschen ist dieses Thema jedoch noch nicht angekommen, viele wissen gar nicht, was oben genannte über sie wissen und machen sich keine Gedanken darüber - man hat ja nichts zu verbergen, können die ruhig wissen. Immer mehr wird Freiheit eingeschränkt für mehr Sicherheit. Vermeintliche Sicherheit.

Damit dieses Thema noch mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerät, veranstaltet die Digitale Gesellschaft Schweiz einen Schreibwettbewerb mit dem Thema "Vorratsdaten und Überwachung".

Das Schöne an dem Wettbewerb: Es darf jeder mitmachen, egal wie alt er ist oder welcher Nationalität er angehört. Bis zum 30.11.2013 kann man Beiträge bei Dock18 hochladen, die dort ohne Angaben zum Autor veröffentlicht werden. Jeder Autor kann mehrere Beiträge einreichen, egal ob Lyrik oder Prosa, Comic oder Hörspiel. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Wichtig ist, dass die eingereichten Beiträge einen klaren Bezug zum Thema digitale Überwachung und/oder Vorratsdatenspeicherung haben.

Die Jury ermittelt bis 13. Dezember 2013 den/die Gewinner. Alle Gewinnerbeiträge werden als E-Book unter der Creative Commons Lizenz CC-BY-SA veröffentlicht. Damit sollte jeder, der an dem Wettbewerb teilnimmt, einverstanden sein.

Eine tolle Sache! Ich mach auf jeden Fall mit.

Mehr Infos zum Wettbewerb findet ihr hier: Link zur Ausschreibung

Ohne Internet

Ich hätte ja nie gedacht, wie schnell man sich daran gewöhnt, immer online sein zu können. Wie merkwürdig das ist, wenn man nicht mal eben so ins Internet kann, stelle ich gerade fest. Seit neun Tagen bin ich nun ohne "Netz" - und auf meinen richtigen Zugang warte ich noch drei weitere Tage.

Ja, früher hat man gleich drei bis vier Wochen auf seinen Internetanschluss gewartet - heute nerven einen schon die wenigen Tage. Und es hätte sogar schneller gehen können, wäre da nicht dieser verfluchte Schlüssel gewesen, der genau dann nicht greifbar war, als der Techniker ihn brauchte. Naja.

Ich zähle die Tage... bis ich wieder "on" bin. Ist schon komisch, so ganz ohne Internet.

Ok, ganz ohne bin ich nun doch nicht, dank mobilem Netz mittels Smartphone. Über das ich im Moment auch mal meinen PC onlinefähig gemacht habe, um wenigstens die Spinnenweben aus meinem Blog zu fegen. Ein Vergnügen ist das allerdings nicht, denn die Verbindung ist zwischendurch so schnarchlangsam - erinnert mich beinah an Modem-Zeiten.

Also, ich merke, ich brauche das Internet. Es ist meine Hauptnachrichtenquelle und überhaupt der Ort, wo ich mich viel tummele. So ganz ohne ist einfach doof. - Noch drei Tage!