Dienstag, 30. Juli 2013

Schatzkiste: Alexander Wolkow "Der Zauberer der Smaragdenstadt"

In letzter Zeit habe ich mich von unzähligen Büchern getrennt. Das war keine leichte Aufgabe. Doch bei dieser Räumaktion sind mir so einige alte Schätzchen in die Hände gefallen, die Erinnerungen wach riefen. Bücher, die ich hier vorstellen möchte. Ich öffne also für euch meine Schatzkiste und zeige euch, was ich vor langer oder kurzer Zeit gelesen habe.


[Schatzkiste open]

Alexander Wolkow "Der Zauberer der Smaragdenstadt"




Keine Ahnung, wie alt ich damals war, als ich dieses Buch von meinen Eltern geschenkt bekam. Aber eines weiß ich noch: Es wurde sofort mein Lieblingsbuch. Gern ließ ich mich in die zauberhafte Welt entführen, in die Elli zusammen mit ihrem Hund Totoschka von einem Sturm gewirbelt wurde. Sie trifft dort Scheuch, den Eisernen Holzfäller und den Feigen Löwen, mit denen sie eine gefährliche und spannende Reise zum Zauberer Goodwin, der in der Smaragdenstadt lebt, unternimmt.

Ja, es ist die Geschichte des "Zauberer von Oz", die eigentlich aus der Feder des amerikanischen Schriftstellers Lyman Frank Baum stammt. Doch "Der Zauberer der Smaragdenstadt" ist doch ein wenig anders. Wolkow wollte ursprünglich Baums Werk nur ins Russische übersetzen, doch war er von der Geschichte wohl so angetan, dass er sie immer mehr bearbeitete, neue Ideen hinzufügte und letztendlich daraus eine eigene Geschichte entwickelte.

In den Ostblockstaaten wurde das Buch so populär, dass Wolkow die Geschichte einfach weiter schrieb. So entstand die "Zauberland-Reihe" mit den Folgebänden "Der schlaue Urfin und seine Holzsoldaten", "Die sieben unterirdischen Könige", "Der Feuergott der Marranen", "Der gelbe Nebel" und "Das Geheimnis des verlassenen Schlosses". Bis auf den letzten Band habe ich alle gelesen. Elli reist nach ihrem ersten Abenteuer wieder ins Zauberland und erlebt neue Abenteuer. Als das Mädchen aus Kansas langsam erwachsen wird, übernimmt ihre Rolle ihre kleine Schwester Ann.

In meinem Bücherregal befinden sich nur drei Bände. Neben dem "Zauberer der Smaragdenstadt" noch "Der schlaue Urfin und seine Holzsoldaten" und "Der gelbe Nebel". Die anderen durfte ich leihweise lesen - damals. Den letzten Band habe ich nie zu Gesicht bekommen. Vielleicht finde ich ihn ja noch.


[Schatzkiste close]

Freitag, 26. Juli 2013

Links #4

Meine Leseempfehlungen für heute:

Manche lesen keine E-Books, weil sie den Geruch von gedruckten Büchern lieben? Oder ist es vielleicht eher die Angst vor Neuem? Damit beschäftigt sich Susanne Gerdom in ihrer Kolumne auf Qindie - eine sehr gelungene Kolumne, wie ich finde.

Link zur Kolumne auf qindie.de

Introvertierte Menschen in einer extrovertiert geprägten Gesellschaft - missverstanden, stigmatisiert, übersehen und dennoch wichtig... In ihrem neuen Podcast bespricht Alexandra Tobor das Buch "Still: Die Kraft der Introvertierten" von Susan Cain. Ein sehr hörenswerter Beitrag, nicht nur für die Stillen unter uns!

Link zum Podcast auf in-trockenen-buechern.de

32 Schriftsteller fordern in einem offenen Brief von Bundeskanzlerin Angela Merkel Aufklärung in der PRISM-Affäre. Während unser Leben immer transparenter gemacht wird, wird die Arbeit der Geheimdienste immer untransparenter. Der gläserne Mensch, keine Zukunftsmusik mehr, sondern Realität. 32 Schriftsteller empören sich und fordern Antworten - darunter z. B. Juli Zeh, Ilija Trojanov, Kristof Magnusson, Georg M. Oswald oder Thomas von Steinaecker.

Link zum Artikel in der FAZ


Sonntag, 21. Juli 2013

Rezension: Deon Meyer "Dreizehn Stunden"



Eine Horde junger Männer jagt zwei amerikanische Rucksacktouristinnen durch Kapstadt. Eine der Frauen wird erwischt, die andere rennt weiter um ihr Leben. „Dreizehn Stunden“ – das zweite Buch der Benny-Griessel-Reihe von Deon Meyer – ist ein packender Krimi, der einen von Anfang bis Ende nicht mehr los lässt. Das Buch erschien 2010, Stefanie Schäfer hat es ins Deutsche übersetzt.

Samstag, 20. Juli 2013

Rezension: Constanze Kurz, Frank Rieger "Die Datenfresser"



Wir leben in einer Zeit, in der wir spätestens durch die Enthüllungen von PRISM gelernt haben, dass es Technologien gibt, die eine Vollüberwachung der Bürger möglich macht, das diese Technologien ständig weiter entwickelt und natürlich auch genutzt werden. In solch einer Zeit lohnt es sich umso mehr, das Buch „Die Datenfresser“ von Constanze Kurz und Frank Rieger zu lesen.

Sonntag, 14. Juli 2013

Links #3

Meine Leseempfehlung für heute:

Immer weniger Leute scheinen zu lesen, immer mehr Bücher werden produziert und manche Autoren schreiben wie am Fließband - ist das noch Literatur? Und wie soll der Leser noch die Flut an Lesestoff bewältigen und honorieren, damit der Autor/die Autorin auch vom Schreiben leben kann...

Artikel in der FAZ

J. K. Rowling veröffentlicht ihren neuen Roman "The Cuckoo´s Calling" unter dem Pseudonym Robert Galbraith. Kritiker loben zunächst das vermeintliche Debüt. Doch kaum kommt heraus, wer tatsächlich hinter dem Krimi steckt, schnellen die Verkaufszahlen nach oben. Der Name als Verkaufsmarke, quasi.

Artikel im Spiegel

WDR 5 Spezial "Das Spiel des Lebens"

Ich habe mir gerade einen interessanten Podcast angehört. Ranga Yogeshwar und Frank Schirrmacher sprechen über PRISM, die Entwicklung einer digitalen Gesellschaft, des Internets der Dinge und darüber, ab wann wir nicht mehr selbst bestimmen, was wir denken und fühlen, sondern dies von Algorithmen, von Maschinen vorgegeben wird.

Eigentlich sollte es bei diesem Gespräch im Rahmen der Philcologne um die aktuellen Bücher der beiden gehen. Schirrmachers Buch "Ego" wird auch erwähnt, es wird daraus zitiert, doch PRISM, das Ausmaß heutiger Überwachungtechnologie, der Generalverdacht, dem sich auch "Offliner" kaum entziehen können, lenkten das Gespräch in eine sehr interessante Richtung. Unbedingt anhören (ich hoffe, der WDR depubliziert nicht so schnell).

Link zum Podcast auf WDR 5

Mittwoch, 10. Juli 2013

"Kriminalromane" - Podcast auf NDR1 Niedersachsen

Im Podcast stellt Autorin Margarete Schwarzkopf verschiedene Kriminalromane vor, wo mich der eine oder andere schon ein wenig neugierig gemacht hat.

Besonders freue ich mich aber, dass der Roman "Blut ist im Schuh" von Anna Schneider vorgestellt wurde. Die Autorin gewann nämlich 2008 den Schreibwettbewerb "Rache ist süß", den ich als Kopf des Literaturportals "women´s edition" veranstaltet hatte. Das Portal habe ich, wie bereits berichtet, mittlerweile aufgelöst - Anna Schneider hat derweil große Schritte auf dem Gebiet der Literatur gemacht. Meinen Glückwunsch!

Wer reinhören will: hier der Link zum NDR1-Podcast

Und hier gibt es den Link zur Webseite der Autorin Anna Schneider.

Links #2

Meine Leseempfehlung für heute:

"Studie: Schutzfristen lassen Bücher verschwinden"; Artikel auf heise.de

"E-Book-Streit: Apple für wettbewerbswidrige Absprachen schuldig gesprochen"; Artikel auf heise.de

"Gesetzesänderung tritt gegen Abmahnwesen an"; Artikel auf irights.info

"Mitbestimmen bei der Hotlist 2013 - die besten Bücher unabhängiger Verlage"; Beitrag auf Eselsohren.at


Sonntag, 7. Juli 2013

Empfehlung: Podcast "In trockenen Büchern"

Es war vor einigen Tagen, als mir jemand sein Smartphone vor die Nase hielt und meinte: "Hör da mal rein!" Ich tat es. Es war ein Podcast von Holgi (ich glaube, der war es), der sich mit Alexandra Tobor unterhielt. Über alles mögliche - unter anderem auch über ihren eigenen Podcast "In trockenen Büchern".