Sonntag, 25. August 2013

Schatzkiste: Alfred Wellm "Das Pferdemädchen"

Der Blog-Post "Mein Leben als Pferdemädchen - Eine Verfallsgeschichte" von silenttiffy hat mich dazu gebracht, das folgende Buch aus meiner Schatzkiste zu ziehen und euch vorzustellen.

[Schatzkiste open]

Alfred Wellm "Das Pferdemädchen"


"Manchmal träumt das Mädchen, es wäre eine ZIRKUSREITERIN." So beginnt das Buch, das im Kinderbuchverlag Berlin erschien. Ich besitze eine Ausgabe der 10. Auflage aus dem Jahr 1982.

Natürlich habe ich das Buch damals geschenkt bekommen. Wahrscheinlich zu Weihnachten oder zum Geburtstag. Bücher waren und sind immer eine gute Geschenke für mich und ich freute mich als Kind unglaublich darüber, dass ich immer so viele auf einmal bekam. Lesen - eine wunderbare Möglichkeit, in andere Welte abzutauchen.

Doch ich schweife ab. Dieses Kinderbuch hat mir als Mädchen damals natürlich besonders gefallen, denn beim Lesen wurden Mädchenträume wahr. Das Mädchen Irka freundet sich mit der Stute Raya an. Ein altes Pferd, fast blind. Dennoch bringt die weiße Stute noch ein Fohlen zur Welt. Ein braunes. Irka möchte natürlich, dass beide Pferde in der Familie bleiben, doch am Ende wird der Vater das Fohlen weg geben müssen.

Eine Geschichte über Mädchenträume, die Liebe zu Pferden, aber auch eine Geschichte über Trennung und Schmerz.

Es war ein wunderschönes Buch, genau das richtige für ein Mädchen. Und: Das Buch wurde sogar verfilmt. Die Tochter des Autors spielte im DEFA-Film das Mädchen Irka. Gesehen habe ich diesen Film allerdings nicht - oder ich kann mich nicht mehr daran erinnern.


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Sonntag, 18. August 2013

Rezension: Nadja Losbohm "Die Jägerin - Blutrausch"

Coverdesign: Tom Jay - www.tomjay.de
Fotos: © oliverfiction96 - Fotolia.com und
© Brian Creswick - Fotolia.com
Die Kreaturen der Nacht müssen warten. In den geheimen Räumen unter der St. Mary´s Kirche bringt Jägerin Ada Pearce ihre Tochter zur Welt. Die Geburt kostet sie viel Kraft. Als die junge Frau erwacht, befindet sich ihre Tochter bereits an einem sicheren Ort. Und obwohl Ada weiß, dass sie als Jägerin – die nachts fürchterlichen Kreaturen den Gar ausmacht, um die Menschen ihrer Heimatstadt zu schützen – ihrem Kind kein behütetes Zuhause bieten kann, will sie ihre Tochter zurück.

Dramatisch beginnt der zweite Teil der Fantasy-Romance-Reihe von Autorin Nadja Losbohm. Im ersten Band „Die Jägerin – Die Anfänge“ nahm Ada Pearce ihre Bestimmung an und verliebte sich in ihren Lehrer und Beschützer, Pater Michael. Eine wunderbare Romanze entwickelte sich, aus der eine tiefe Liebe wurde. Als Ada feststellte, dass sie schwanger ist, machen sich gemischte Gefühle breit. Die St. Mary´s Kirche ist kein guter Ort für ein Kind.

Freitag, 16. August 2013

Lyrik - entspannung

Ein Hafen auf Mallorca - ich weiß nicht mehr, welcher Ort das war...

entspannung

unendlicher frieden
spiegelt sich in meinen augen
meine hände berühren sanft
das wasser des sees
welle um welle
zerschellt leise am bug des schiffes
weht alle gedanken fort

ich habe meinen platz eingenommen
um dem konzert der natur
zu lauschen
ich lasse mich fallen

wahre entspannung
fängt sanft mich auf
trägt mich fort
in die welt meiner schönsten gedanken

ich schließe die augen
und atme tief ein
weiches wasser perlt auf meiner haut
in meinen ohren
treffen sich die verwunschenen klänge
der gefiederten

sie singen heute nur für mich

Gerardus van Veen (Dutch, about 1620 - about 1683)
Standing Ruff, 1677, Pen and brown ink, watercolor, and gouache over black chalk
23.3 x 27.1 cm (9 3/16 x 10 11/16 in.)
The J. Paul Getty Museum, Los Angeles
http://search.getty.edu/museum/records/musobject?objectid=159



Mittwoch, 14. August 2013

Entdeckt: Gemeinfreie Bilder im Web

Bei irights.info bin ich über folgendes gestolpert: "Der J. Paul Getty Trust hat 4.689 Digitalisate aus dem vom US-Ölmagnaten gegründeten Museum in Los Angeles frei im Netz verfügbar gemacht." Eine klasse Sache. Ich habe gleich mal ein wenig in der Bilddatenbank gestöbert, die über 4.000 zum Teil recht alte Fotografien, Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen oder Manuskripte beinhaltet.

Wie z. B. dieses hier:

Julia Margaret Cameron, photographer (British, born India, 1815 - 1879)
Beatrice, 1866, Albumen silver print
Image: 33.8 x 26.4 cm (13 5/16 x 10 3/8 in.)
The J. Paul Getty Museum, Los Angeles
Es gibt einige schöne Bilder - teils richtige Schätze - in dieser Datenbank, die man privat oder sogar kommerziell nutzen kann. Man benötigt für den Download allerdings eine schnelle Internetverbindung.Dieses Bild von Beatrice z. B. war recht groß.

Alles in allem eine gute Sache.

Wer selbst in der Datenbank stöbern möchte: hier geht es zu Getty Search Gateway

Den Artikel bei irights.info könnt ihr hier lesen.

Freitag, 9. August 2013

Wie die Römer schon sagten ...

Und so unrecht haben sie nicht, die Römer, deren Weisheiten im LVR-Archäologischen Park Xanten an einer Wand prangen:

"Wenn der Staat am verdorbensten ist, gibt es die meisten Gesetze."

Donnerstag, 8. August 2013

Schatzkiste: Theodor Storm "Briefe an seine Braut"

Hier folgt nun ein weiterer Blick in meine Bücherschatzkiste.

[Schatzkiste open]

Theodor Storm "Briefe an seine Braut" - Herausgegeben von Gertrud Storm



Zugegeben, Storms "Schimmelreiter" hat mir damals in der Schule doch einiges abverlangt. Diese Lektüre war so gar nicht meins. Und so kam es, dass ich mich danach nicht wirklich mit Werken dieses Schriftstellers beschäftigte. Irgendwann entdeckte ich dann eines seiner Märchen, nämlich "Der kleine Häwelmann". Den fand ich so gut, dass ich ihn vor Jahren in meinem women-edition Weihnachskalender vorgelesen hatte.

Die "Briefe an seine Braut" habe ich eher durch Zufall entdeckt. Es ist nun auch einige Jahre her, dass ich mit einer Freundin an der Nordsee Urlaub machte und wir ihren damaligen Freund in einem Ferienhaus besuchten. Das Haus lag nicht am Meer, doch man hatte einen guten Blick auf den Westerhever Leuchtturm. Im Wohnzimmer hatten die Besitzer des Ferienhauses ein Bücherregal aufgebaut. Das musste ich natürlich sofort in Augenschein nehmen. Es standen hauptsächlich uralte Werke drin und die "Briefe an seine Braut" von Theodor Storm fielen mir sofort ins Auge.

Mittwoch, 7. August 2013

Rezension: Tanja Bern "Ruf der Geister"

Covergestaltung: Oldigor Verlag
Joshua Benning ist Streetworker in Gelsenkirchen, der sich um junge, verlorene Seelen kümmert. Jugendliche, die ihren Halt in der Familie verloren haben und auf der Straße zu überleben versuchen. Doch Joshua ist nicht nur das. Seit seiner Kindheit hat er diese Gabe, Geister zu sehen und mit ihnen kommunizieren zu können. Eine Gabe, die oft eine Last ist, ihn aber zu einer wertvollen Hilfe für den Ermittler Erich Salberg macht. Er kann Dinge sehen, die andere nicht sehen und kann so oft entscheidende Hinweise zur Lösung eines Mordfalles geben. Doch als plötzlich mehrere Frauen auf merkwürdige Weise ermordet werden, hilft ihm seine Gabe nicht mehr weiter. Dennoch muss er den Mörder finden, koste es, was es wolle.