Samstag, 20. Dezember 2014

Rezension: Tanja Bern "Distant Shore"

KopfKino Verlag/Tanja Bern
Unter dem Titel „Distant Shore“ hat die Gelsenkirchener Autorin Tanja Bern eine Novelle veröffentlicht, die zu Herzen geht. Es ist eine eindrucksvolle Geschichte zweier Menschen, die in einem sagenumwobenen Land aufeinander treffen.

Die Story beginnt mit einem Schicksalsschlag. Ben wollte nur schnell für sie einen Kaffee aus der Cafeteria holen. Als er endlich mit dem heißen Getränk zu ihrem Krankenzimmer zurückkehrt, ist sie ihren letzten Weg bereits gegangen. Für Ben bricht eine Welt zusammen, als seine Zwillingsschwester Kristin den Kampf gegen den Krebs verliert. Doch Kristin hinterließ ihrem Bruder eine letztes Geschenk: Sie hat für ihn einen Urlaub in ihrem geliebten Irland gebucht.

Ben, der lieber im Süden am Strand liegt, tritt die Reise an, um den Wunsch seiner Schwester zu erfüllen. Kaum auf der Insel angekommen, entfaltet das Land seine Wirkung. Der junge Mann ist überrascht, wie vertraut ihm Land und Leute sind, obwohl er noch nie zuvor in Irland war. Und dann ist da plötzlich Hanna. Eine junge Frau, die etwas Geheimnisvolles umgibt. Langsam nähern sich beide an, doch Hanna macht immer wieder einen Rückzieher.


„Distant Shore“ ist eine mitreißende Romanze und genau der richtige Lesestoff, um in hektischen Zeiten einfach mal innezuhalten. Tanja Berns Schreibstil gibt einem das Gefühl, live dabei zu sein und entfacht eine Sehnsucht, die Geheimnisse Irlands zu entdecken. Dass sich die Autorin selbst zu diesem Land hingezogen fühlt, spürt man in jeder Zeile.


update: Cover aktualisiert.

Rezension: Nadja Losbohm "Die Jägerin - Unter der Erde"

Coverdesign: Tom Jay - www.tomjay.de
Fotos: © Pink Badger - Fotolia.com
© thsascha - Fotolia.com
Ada lebt! Nach einem unglaublichen Cliffhanger im 3. Teil folgte nun der 4. Band der Fantasy-Romance-Reihe „Die Jägerin“. Der Titel „Unter der Erde“ klingt verheißungsvoll, doch was es damit auf sich hat, verrät Autorin Nadja Losbohm natürlich nicht sofort.

Die Heldin der Geschichte hat die Attacke des Flussmonsters überlebt. Pater Michael sorgt sich liebevoll um die taffe Frau und päppelt seine Geliebte langsam wieder auf. Die Autorin nutzt die Gelegenheit, ein wenig mehr über diesen geheimnisvollen Mann preiszugeben. Während Ada sich erholt, traut sich der Pater endlich, über seine Vergangenheit zu sprechen. 

Sonntag, 23. November 2014

Bücher, Bücher und noch mehr Bücher

Im Moment komme ich nicht so schnell mit dem Lesen hinterher, wie die Bücher ihren Weg zu mir finden. Es türmt sich ein Stapel auf - aus Papier und digital, denn ich kaufe mit meinem kindle ein, ebenso wie ich in Buchläden stöbere. Zugegeben - ich sitze beim shoppen lieber am PC, aber dennoch mag ich mich von Büchern aus Papier nicht ganz verabschieden.

Hier eine kleine Auswahl an Werken, die darauf warten, von mir gelesen zu werden:

Aktuell lese ich ...

... "Die Jägerin - Unter der Erde". So heißt der 4. Teil der Fantasy-Romance-Reihe von Nadja Losbohm. Nachdem Teil 3 mit einem heftigen Cliffhanger endete, war ich sehr gespannt auf den nächsten Band und wollte unbedingt wissen, wie es mit Ada und Pater Michael weiter geht. Und nun stecke ich mittendrin in der Fortsetzung. Und wie es mir gefallen hat, erzähle ich dann in der Rezension.


Donnerstag, 20. November 2014

Oder einfach ...

... andere Wege einschlagen.





Fotos: K. Mück

Einfach so ...

... wegfliegen können.


Foto: K. Mück

Freitag, 15. August 2014

Ferien in Hamburg

Ich war vor kurzem mal wieder ein paar Tage in Hamburg. Eine wunderschöne Stadt, die ich gern ab und zu besuche. Hier ein paar Impressionen:

Rickmer Rickmers
Innenalster
Elbphilharmonie

Hamburger Hafen

Kirche St. Michaelis (Michel)

Mississippi Queen

Donnerstag, 7. August 2014

Rezension: Tana French "Grabesgrün"

„Grabesgrün“ war der Debütroman von Tana French und ist gar kein so schlechter Krimi, oder besser gesagt „Psychothriller“. Aber er ist auch nicht herausragend gut.

Ein junges Mädchen wird ermordet und auf dem Opferaltar einer Ausgrabungsstätte aufgebahrt. Durch Zufall bekommen die jungen Ermittler Rob und Cassie den Fall. Rob, der früher Adam hieß, hat seine eigene furchtbare Verbindung zu dem Gebiet, in dem das tote Mädchen gefunden wurde. Knocknarree. Der Ort, an dem Rob als Kind lebte. Mit seinen besten Freunden Jamie und Peter, die für immer verschwanden, während er überlebte.

Donnerstag, 31. Juli 2014

Rezension: Marah Woolf "BookLessSaga"

Die BookLessSaga von Marah Woolf ist eine Fantasy-Trilogie, die mich unglaublich gefangen genommen hat. Die Geschichte hat mich so sehr gefesselt, dass ich alle drei Bände - "Wörter durchfluten die Zeit", "Gesponnen aus Gefühlen", "Ewiglich unvergessen" - in nur wenigen Tagen gelesen habe.

Die Hauptperson der Geschichte ist Lucy Guardian. Sie studiert in London und arbeitet nebenbei in einer Londoner Bibliothek. Bücher sind für Lucy etwas Besonderes. In ihren Augen besitzen sie eine Persönlichkeit. Als sie Miss Olive im Archiv, das sich in den Kellergewölben unter der Bibliothek befindet, vertreten soll, nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Das Mal an ihrem Handgelenk, dem sie bisher nie große Aufmerksamkeit geschenkt hatte, entwickelt plötzlich ein Eigenleben und die Bücher fangen an, mit ihr zu sprechen. Auf ihrem Erkundungsgang durch die endlos scheinenden Bücherregale entdeckt sie Bücher mit leeren Seiten. Andere Exemplare sind bereits zu Staub zerfallen. Und einzig Lucy erinnert sich noch an diese Werke; für alle anderen scheint es diese nie gegeben zu haben.

Donnerstag, 3. Juli 2014

Aktuell lese ich ...


... "Bookless" von Marah Woolf. Es ist mir beim Stöbern aufgefallen, immer und immer wieder. Na, und dann habe ich es einfach gekauft und bin sehr begeistert. Den ersten Band habe ich schon gelesen, seit gestern stecke ich im zweiten Teil der Trilogie. Eine geniale Geschichte!


Und dann war ich heute mal wieder in einem Buchladen, meinen Gutschein einlösen. Da mich "Böser Wolf" so überzeugt hat, habe ich mir "Schneewittchen muss sterben" von Nele Neuhaus geholt. Ich bin sehr gespannt drauf.


Montag, 30. Juni 2014

Rezension: Nele Neuhaus "Böser Wolf"

Es ist eine erschütternde Geschichte, die aufwühlt, wütend und traurig macht. Und es ist ein spannender Krimi, der fesselt, einen tief ins Buch zieht und nicht mehr los lässt. „Böser Wolf“ von Nele Neuhaus ist ein brillantes Werk, das ein nicht ganz einfaches Thema in den Fokus rückt: Kindesmissbrauch – harter Tobak, dennoch ist es gut, dass die Autorin diesem Thema eine Stimme gibt.

Ein totes Mädchen wird aus dem Main geborgen. Die Obduktion offenbart das Schlimmste: Das höchstens 16 Jahre alte Mädchen wurde schwer misshandelt und in den Fluss geworfen. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein sind die ermittelnden Beamten. Lange stochern sie im Dunkeln, bis plötzlich die bekannte Fernsehmoderatorin Hanna Herzmann bewusstlos und geknebelt im Kofferraum eines Wagens gefunden wird. Missbraucht und schwer verletzt, nicht vernehmungsfähig.

Mittwoch, 18. Juni 2014

Rezension: Tanja Bern "Schattenhauch"

Cover: www.carlsen.de
Mit ihrem neuen Roman „Schattenhauch“ beweist die Gelsenkirchener Autorin Tanja Bern einmal mehr ihre Vielseitigkeit. Bei ihrem Werk handelt es sich um eine Dystopie, geschrieben für Jugendliche/junge Erwachsene. Es ist ein Werk, in dem die Autorin neue Facetten zeigt, ein Werk, das man nicht weglegen mag, bis man es zu Ende gelesen hat.

Eine Chemiekatastrophe zwang die Überlebenden, sich in den Wäldern eine neue Heimat zu suchen. Abseits der großen Städte, ohne Gas, Öl und Strom führen diese Menschen ein einfaches Leben, ähnlich wie im Mittelalter. Die 17-jährige Amelie wächst in einem dieser Dörfer auf. Sie hat die Katastrophe nicht miterlebt, kennt also nur das eng mit der Natur verbundene Leben. Sie weiß aber auch, dass man das Dorf nicht verlassen darf, denn hinter den hohen Barrikaden lauern die Schatten in den Wäldern.

Donnerstag, 5. Juni 2014

Rezension: David Baldacci "Der Präsident"

Es war wieder einer dieser Zufallstreffer, die ich hin und wieder lande – und ich bin nicht enttäuscht worden. „Der Präsident“ von David Baldacci ist sogar ein Krimi, der mich richtig beeindruckt hat.

Die Geschichte ist eigentlich banal. Der Einbrecher Luther hat sich für seinen letzten großen Coup eine große Villa ausgesucht. Doch er kann seinen Diebeszug nicht vollenden, denn eine Limousine fährt vor. Die junge Hausherrin nutzt die Abwesenheit ihres Gatten für ein Schäferstündchen. Im Schlepptau hat sie den Präsidenten Alan Richmond.

Freitag, 2. Mai 2014

Rein gelesen - und wieder weg gelegt

In den letzten Tagen habe ich zwei Bücher angefangen und diese bereits nach kurzer Zeit wieder weg gelegt, weil sie so gar nicht mein Fall waren.

"Perry Rhodan - Das Thanatos-Programm" von Uwe Anton. Das E-Book konnte man kostenlos bei amazon herunterladen und ich dachte, Rhodan ist so bekannt, probier ich einfach aus. Ja. Zwei Kapitel habe ich mich durchgequält und es dann aufgegeben. Perry Rhodan ist einfach nicht meine Welt.

David Nicholls "Zwei an einem Tag" war das nächste, dass ich erst einmal ganz interessant fand. Doch beim Lesen wandelte sich mein Interesse immer mehr in eine Langeweile, die sich einstellt, wenn man der Geschichte nicht so ganz folgen kann. Auch nicht mein Fall.

Dann stöbere ich jetzt mal in meinem Bücherregal. Da warten ja noch einige ungelesene Exemplare.


Morgenstimmung ...

... erlebt vor ein paar Jahren, festgehalten mit dem Smartphone.





Donnerstag, 24. April 2014

Kurzrezension: Jonas Jonasson "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand"

"Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" von Jonas Jonasson ist ein Schmöker, der wirklich gute Laune macht.

Allan Karlsson verschwindet an seinem 100. Geburtstag einfach so aus dem Altenheim. An der Busstation klaut er einen großen Koffer von einem jungen Mann, der Mitglied einer doch recht eigenartigen Gang ist. Dann setzt sich der alte Mann in einen Bus und fährt so weit, wie ihn 50 Kronen bringen. Das Abenteuer beginnt. Es folgen Erlebnisse und Verwicklungen, die so abstrus sind, dass man aus dem Lachen nicht mehr herauskommt.

Doch die Gegenwart allein füllt den Roman nicht. Jonasson packt immer mehr Erinnerungen seines Protagonisten in seinen Roman, in dem der alte Schwede auf einer Reise durch die halbe Welt so gut wie jeden Politiker oder Wissenschaftler getroffen zu haben scheint, den ein Jahrhundert hergibt.

Die Idee des Buches fand ich zweifelsohne genial. Da muss man erst einmal drauf kommen. Mich persönlich haben allerdings die historischen Ausschweifungen nicht so sehr hinterm Ofen vorgelockt, da mich die eigentliche Geschichte viel mehr gepackt hatte. So fand ich es irgendwann sogar störend, immer wieder in langatmigen Erinnerungen zu schwelgen. Ich habe diese Kapitel dann einfach übersprungen. So war die Geschichte für mich flüssiger.

Mein Fazit: Für Geschichtsfans sicher genial, für Fans von heiterer Literatur ist halt viel Blättern angesagt.

Bewertung:




update: Jetzt auch mit Bild.

Kurzrezension: Yrsa Sigurdardóttir "Geisterfjord"

Es ist gruselig, Nerven aufreibend spannend, mystisch und einfach nur gruselig. Der Island-Thriller "Geisterfjord" von Yrsa Sigurdardóttir ist ein Roman ganz nach meinem Geschmack - ein Buch, das mich richtig gefesselt hat.


Zunächst erlebt man zwei Geschichten, die zur selben Zeit stattfinden. Katrín, Garðar und Líf wollen in einem menschenleeren Dorf im Nordwesten Islands ein Sommerhaus renovieren. Nicht nur, dass es saukalt und verschneit ist da draußen, es scheint zudem zu spuken. Ein seltsamer Junge sucht die jungen Leute heim. Einige Kilometer entfernt versucht Kommissarin Dagný zusammen mit Psychiater Freyr einen merkwürdigen Selbstmord einer alten Frau aufzuklären. Bei ihren Ermittlungen stochern sie irgendwann in der Vergangenheit herum und entdecken Unfassbares.

Kapitel für Kapitel wird man zwischen beiden Geschichten hin und her gerissen. Clever setzte die Autorin Cliffhanger um Cliffhanger, um ihre Leser durch die Geschichten zu treiben. Und spätestens im letzten Drittel, in dem beide Geschichten sich mehr und mehr verweben und sich langsam der Auflösung entgegen arbeiteten, war ich so gefangen, dass ich das Buch nicht mehr weg legen konnte. 

Mein Fazit: Absolut lesenswert!

Bewertung:




update: Jetzt auch mit Bild.

Sonntag, 6. April 2014

Rezension: Tanja Bern "Der silberne Flügel"

Covergestaltung: Lucky Adventure Design
Foto: © Natis - Fotolia.com
„Der silberne Flügel“ von Tanja Bern ist ein großartiges Werk. Die Gelsenkirchener Autorin hat mit diesem Roman eine unbeschreiblich spannende und romantische Geschichte entwickelt. Sie erzählt dabei so glaubhaft, dass man gleich einen Flug nach Schweden buchen möchte, um sich selbst ein Bild zu machen.

Die Geschichte spielt in den Skanden im Westen Schwedens. Elias Nilsson ist Arzt, wirkt aber mit seinem Leben nicht wirklich zufrieden. So überlegt er nicht lange, als ihm eines Tages ein Job in einer geheimen Forschungsstation in den Skanden angeboten wird. Seltsame Phänomene wurden dort gesichtet und merkwürdige Dinge passierten mit der Landschaft. 

Elias soll eigentlich nur die Mitarbeiter der Station verarzten, falls sie seine Hilfe einmal nötig haben sollten. Doch diese beanspruchten seine medizinischen Fähigkeiten weniger. Nach Tagen der Langeweile wird plötzlich ein seltsames Wesen gefunden, schwer verletzt. Und Elias hat mit einem Mal alle Hände voll zu tun, dieses menschenähnliche Wesen, das nicht von dieser Welt zu sein scheint, zu retten.


Sonntag, 30. März 2014

Rezension: Nadja Losbohm: "Die Jägerin - Vergangenheit und Gegenwart" (update)

Coverdesign: Tom Jay - www.tomjay.de
Fotos: © Andrey Kiselev - Fotolia.com und
© Larisa Lofitskaya - Shutterstock.com
Mit „Vergangenheit und Gegenwart“ setzt Autorin Nadja Losbohm ihre Fantasy-Romance-Reihe „Die Jägerin“ fort – ein Band, der begeistert und mitreißt. Gleich auf den ersten Seiten findet man sich am Ende des zweiten Bandes wieder, endlich die lang ersehnte Auflösung eines schier ausweglosen Kampfes. Nadja Losbohm hat die Situation genial aufgelöst.

Das Leben in den geheimen Räumen der St. Mary’s Kirche scheint seinen gewohnten Gang zu gehen. Während der Pater sich von seinem Schachzug erholt, geht Ada Nacht für Nacht auf Jagd nach Monstern. Doch dann ändert sich alles. Ein neues Monster taucht auf, das sowohl die Jägerin als auch den Pater vor eine große Herausforderung stellt. Und damit nicht genug, wird Ada von ihrer Vergangenheit eingeholt. Sie rettet einen jungen Mann vor einem Vampir: ihren Bruder. Wut und Mitleid begleiten sie, als sie den Verletzten in die Kirche schleppt. Alte Wunden reißen auf und Ada findet sich in einem großen inneren Konflikt wieder.

Sonnenuntergang


Rezension: Constanze Kurz, Frank Rieger "Arbeitsfrei - Eine Entdeckungsreise zu den Maschinen, die uns ersetzen"

„Arbeitsfrei – Eine Entdeckungsreise zu den Maschinen, die uns ersetzen“ - ein großartiger Titel, der Erwartungen weckt. Leider werden die Autoren Constanze Kurz und Frank Rieger den immensen Erwartungen nicht ganz gerecht, wollte man doch nicht nur lesen, was Maschinen heute alles können, wo sie uns bereits ersetzen, sondern in Ideen oder Visionen erfahren, wie es weiter gehen kann.

Sonntag, 16. März 2014

Jede Menge neuer Lesestoff

Ich hatte nun endlich mal Zeit und Muse, meinen Büchergutschein umzusetzen - in einer kleinen Buchhandlung vor Ort, und mal nicht im Internet. Dort habe ich vorher lediglich mal gestöbert, was ich aktuell haben will.


Tana French "Grabesgrün": Irgendwo im Netz habe ich gelesen, dass die Krimis von Tana French nicht schlecht sein sollen. Ich probier's aus.

Nele Neuhaus "Böser Wolf": Hier hat mich das Cover überzeugt. Der Titel erinnert sofort an Dr. Who, obwohl das Buch ja nun nix damit zu tun hat. Ich bin gespannt.

Marc Elsberg "Blackout": Was passiert, wenn von jetzt auf gleich die Energieversorgung ausfällt - ein Thema, das mich reizt. Ich wollte das Buch schon letztes Jahr kaufen, jetzt habe ich es endlich getan.

Yrsa Sigurdardóttir "Geisterfjord": Das hatte ich als E-Book gesehen. Es wurde gerade kostenlos angeboten, nur kam ich nicht dazu, es herunterzuladen. Chance verpasst, aber ich fand den Titel und das Cover spannend. Naja, und Island - ein Land, das mich irgendwie magisch anzieht. Nachdem das E-Book dann wieder zum normalen Preis angeboten wurde, dachte ich mir, hol dir einfach das Taschenbuch.

Mara Laue "Von der Idee zum fertigen Text": Das Buch war mir bei der Suche nach einem lesbaren Fachbuch zum Thema Schreiben aufgefallen. Die ersten Seiten klangen vielversprechend, so landete es auf meiner Gutschein-Liste. Bisher bin ich nicht enttäuscht.


Geschenke:

Nicht gekauft, aber geschenkt bekommen habe ich Jonas Jonasson "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand". Das Buch ist mittlerweile verfilmt und soll echt gut sein. Ich lasse mich überraschen.

Rezensionsexemplare:

Zwei Autorinnen haben mir ihre neuesten Werke zur Rezension zur Verfügung gestellt:

Nadja Losbohm "Die Jägerin - Vergangenheit und Gegenwart": Dies ist der dritte Teil ihrer Fantasy-Romance-Reihe und ich stecke gerade mittendrin.

Tanja Bern "Der silberne Flügel": Die Gelsenkirchener Fantasy-Autorin holt Engel auf die Erde. Ich freue mich schon drauf.




Mittwoch, 5. März 2014

Lesen wir heute anders?

„Die Vermessung des Lesers“ ist ein interessanter Artikel auf www.deutschlandradiokultur.de, der zu erfassen versucht, wie sich Literatur in der heutigen digitalen Gesellschaft verändert hat und noch verändern wird. Christiane Kreiner und Ulrich Rüdenauer – Verfasser des Artikels – nähern sich den Themen „E-Books, Social Reading und Self-Publishing“, um das neue Gesicht der Literatur heutiger Zeit zu entdecken. Verändert zunehmende Digitalisierung das Lesen?

Montag, 3. März 2014

Schatzkiste: Terry Pratchett "Die Farben der Magie"

Ich mag die Scheibenwelt-Geschichten, deshalb ...

[Schatzkiste open]

... war ich besonders happy, als ich diese Sonderausgabe zum 25-jährigen Jubiläum der Scheibenwelt entdeckte und sofort kaufte.


Zu Terry Pratchett muss ich sicher nicht viel sagen. Der Autor hat sich einfach eine geniale Welt ausgedacht, die auf herrlichste Weise spiegelt, was wir tagtäglich auf die eine oder andere Art erleben.

Bisher habe ich von ihm neben "Die Farben der Magie" auch noch "Gevatter Tod", "Wachen! Wachen!" und "Schöne Scheine" gelesen. Und momentan höre ich "Der Zeitdieb".

[Schatzkiste close]


Dienstag, 18. Februar 2014

Im Moment ...

... lese ich "Arbeitsfrei: Eine Entdeckungsreise zu den Maschinen, die uns ersetzen" von Constanze Kurz und Frank Rieger. Das ist mal wieder ein Fachbuch, das mich sofort fesselte. Sehr anschaulich beschreiben die beiden Autoren im ersten Teil, wie Arbeiten, die früher viele Menschen per Hand erledigten, heute von Maschinen automatisch, schnell und fehlerfreier durchgeführt werden. Beispielhaft verfolgen Kurz und Rieger mit ihren Lesern den Weg vom Korn zum Brot. Interessant ist, was heutzutage bereits alles vollautomatisiert läuft und in welchen Dimensionen tatsächlich produziert wird. Ich bin gespannt auf den Rest des Buches.

... höre ich so zur Entspannung zwischendurch "Der Zeitdieb" von Terry Pratchett. Eine geniale Geschichte von der Scheibenwelt, ein wenig verworren, aber ich komm gut mit - obwohl ich eigentlich kein Hörbuchfan bin.

Und ich habe schon mal eine Wunschliste mit Buchtiteln gefüllt. Schließlich muss noch ein dicker Büchergutschein umgesetzt werden.



Sonntag, 2. Februar 2014

Rezension: Cay Rademacher „Der Trümmermörder“

"Kommissar Staves erster Fall“ beruht auf einem echten Fall, der sich im Hungerwinter 1946/47 in Hamburg zugetragen hat. Doch im Gegensatz zum Buch von Cay Rademacher wurden die wahren Morde niemals aufgeklärt. In seinem Krimi „Der Trümmermörder“ liefert der Autor eine Auflösung der Geschichte, die zwar erfunden ist, dennoch sehr plausibel klingt.

Freitag, 10. Januar 2014

Rezension: Steve Hogan "Die Steampunk-Saga: Episode 1 - Tinker-Kate und die geheime Bruderschaft"

„Die Steampunk-Saga: Episode 1 – Tinker-Kate und die geheime Bruderschaft“ von Steve Hogan würde ich unter dem Begriff „Fortsetzungsroman“ einordnen. Ich habe mir das E-Book heruntergeladen, weil mich das Cover neugierig machte und es kostenlos angeboten wurde. Eine nette Marketing-Idee, denn die folgenden Episoden gibt es für 99 Cent.

Rezension: William Gibson und Bruce Sterling "Die Differenzmaschine"

„Die Differenzmaschine“ von William Gibson und Bruce Sterling ist ein Buch, das man nicht einfach so runterliest. Es ist ein Roman, der es in sich hat und bei dem es sich lohnt, ein wenig in der echten Geschichte der viktorianischen Zeit Englands herumzuwühlen.

Gibsons und Sterlings „Differenzmaschine“ ist ein Steampunk-Roman. Die Geschichte spielt in einem alternativen 19. Jahrhundert in London – einer Parallelwelt. Gut 100 Jahre zu früh ist das Computerzeitalter angebrochen, jedoch nicht so, wie wir es heute kennen. Die Rechenmaschinen werden mit Dampf betrieben – so wie vieles in dieser Zeit. Die industrielle Revolution ist in vollem Gange, Großbritannien und Frankreich regieren quasi ganz Europa, Japan ist nur eine Kolonie.