Samstag, 28. Februar 2015

Rezension: Matt Haig "Ich und die Menschen"

Es ist ein Roman, der mir aus der Seele sprach, der mich faszinierte, überraschte und zum Nachdenken brachte. „Ich und die Menschen“ von Matt Haig ist für mich ein wunderbares Stück Literatur, das den Menschen nicht nur in den Mittelpunkt, sondern auch in Frage stellt. Ein Meisterwerk, das den Blick auf unser Dasein schärft.

Die Geschichte allein ist eigentlich recht banal. Der Mathematiker Andrew Martin hat die so genannte Riemannsche Vermutung bewiesen. Das ist der Durchbruch im weiten Feld der Mathematik und der Durchbruch für die Weiterentwicklung der Menschheit. Doch die Menschen sind noch nicht so weit – befinden zumindest die Vonnadorianer, eine hochintelligente Spezies von weit, weit, weit, weit her.

Der Fortschritt auf der Erde muss verhindert werden und kurzerhand ersetzen sie den Wissenschaftler Martin durch einen der Ihren. Der Außerirdische lebt Andrew Martins Leben weiter, anfangs mit dem Ziel, nicht nur sämtliche Unterlagen zum Beweis der Riemannschen Vermutung zu vernichten, sondern auch gleich alle Menschen auszulöschen, denen Martin davon erzählt hatte. Doch während das außerirdische Wesen seinen Auftrag Schritt für Schritt erfüllt – und je länger es sich auf dem verhassten Planeten Erde aufhält – desto mehr verliert er sein Ziel aus den Augen.

Donnerstag, 26. Februar 2015

Beeindruckt ...

... war ich von Matt Haig "Ich und die Menschen". Und überrascht. Ich weiß leider nicht mehr genau, auf welchem Blog ich auf das Buch aufmerksam geworden bin. Ich weiß nur, dass das Cover hier wieder die Kaufentscheidung war. Dann lag es eine ganze Weile auf meinem Stapel und wartete darauf, endlich aufgeschlagen zu werden. Jetzt habe ich es gelesen und bin echt begeistert. Stellenweise sprach mir der Roman so aus der Seele. Wahnsinn! Die Rezension wird folgen.

Und dann las ich auf dem Blog papiergeflüster, dass Patrick Rothfuss "Die Musik der Stille" endlich da ist. Auf dieses Buch warte ich ja schon, seit die Originalausgabe draußen ist. Da mein Englisch aber eher mäßig ist, wollte ich es lieber auf deutsch lesen - Auris Welt ist ja nicht einfach. Das Buch hat mich schon eingesaugt. Einfach herrlich.


Montag, 16. Februar 2015

Rezension: Lola Victoria Abco "Der Tag, an dem ich David B. ermorde"

Die mäßig erfolgreiche Krimi-Autorin Julia Melchior schlittert in eine unheilvolle Familienkrise, weil sie heraus will aus dem Nichts und dabei nach dem scheinbar letzten Strohhalm greift: Ihre alte Schulfreundin Vivi, früher ein wenig durchgeknallt, heute ein Star, soll die Autorin ins Rampenlicht ziehen.

In ihrem Roman „Der Tag, an dem ich David B. ermorde“ greift Autorin Lola Victoria Abco ein Thema auf, dass vielen Schriftstellern bekannt sein dürfte: Die Frage, wie man mit seinem literarischen Schaffen den Sprung in die Welt schafft.