Sonntag, 7. Juni 2015

Rezension: Janne Teller "Nichts was im Leben wichtig ist"

Ratlos ließ es mich zurück, das Buch von Janne Teller. Ratlos, weil ich nicht so genau weiß, was ich davon halten soll. Einerseits habe ich es in einem Rutsch durchgelesen, da es so geschrieben ist, dass man unbedingt wissen will, was als nächstes kommt. Andererseits kam mir der Inhalt stellenweise so absurd, teils sogar an den Haaren herbeigezogen vor, dass ich nun nicht weiß, ob mir das Buch gefallen hat oder nicht.

"Nichts bedeutet irgendetwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun." Mit diesen Worten schockiert Pierre Anthon seine Mitschüler und verlässt den Unterricht. (Zitat Buchdeckel) Pierre Anthon sitzt ab diesem Zeitpunkt auf dem Pflaumenbaum vorm Haus seiner Familie und piesackt seine Klassenkameraden mit destruktiven Lebensweisheiten. Zur Schule geht er nicht mehr. Die Schüler sind von seinen Worten so aufgewühlt, dass sie ihm beweisen wollen, dass es doch Bedeutung im Leben gibt. Dies setzt bei den jungen Menschen etwas in Gang, das am Ende - natürlich - eskaliert.

Donnerstag, 4. Juni 2015

Rezension: Farina de Waard "Das Vermächtnis der Wölfe", Band 1 "Zähmung"

„Zähmung“ ist das Debüt der Autorin Farina de Waard und der vielversprechende Auftakt ihrer Fantasy-Reihe „Das Vermächtnis der Wölfe“. Die Autorin veröffentlichte ihr Werk 2014 als Taschenbuch und E-Book im Eigenverlag Fanowa. In diesem Jahr gewann sie mit „Zähmung“ den Indie Autor Preis 2015 der Leipziger Buchmesse – zu Recht, wie ich finde.

„Das Vermächtnis der Wölfe“ ist High-Fantasy und ein echter Geheimtipp. Im ersten Band „Zähmung“ geht es im Prolog gleich spannend zur Sache. Sehr anschaulich beschreibt die Autorin die verzweifelte Flucht einer Frau, die von grausamen Kriegern gejagt wird. Ein kurzer Blick in die Vergangenheit, der meine Neugier entfacht hat. In der Gegenwart beginnt sodann die Geschichte:

Die 17-jährige Sina lebt ein eher unbeschwertes Leben in Hamburg, als sich eines Tages ihr Leben komplett ändert. Ein rattenhafter Hüne mit stechend gelben Augen entführt die junge Frau in die fremde Dimension Tyarul. Die Tyrannin Zayda kerkert sie dort ein und lässt sie foltern. Doch Sina erhält von unerwarteter Seite Hilfe und ihr gelingt die Flucht. Als sie von einem alten Magier und seinem Enkel aufgenommen wird, offenbart sich allmählich, dass Sina eine Magierin ist und eine schwere Aufgabe auf sie wartet. 

Dienstag, 2. Juni 2015

Neue Bücher!!!

Da das Wetter mich heute nicht zu einem ausgiebigen Spaziergang animieren konnte, war ich in der Mittagspause kurz shoppen. Im Buchladen. Ich hatte noch einen Gutschein und wollte den jetzt endlich mal umsetzen. Da ich dieses Mal keine Vorstellung hatte, was ich will, habe ich mal wieder ein wenig gestöbert - und habe dann sogar drei Bücher gefunden. Ein wenig musste ich noch zuzahlen, aber die drei sollten es sein.


Das erste Buch, dass mir bereits am Eingang ins Auge stach, war Eva Almstädt "Kalter Grund". Ich fand das Cover ansprechend und dachte mir, einen Nordsee-Krimi hab ich schon gelesen, Ostsee ist sicher auch nicht schlecht. Gedacht, gekauft. 


Das zweite Buch lag auf dem Krimi- und Thriller-Stapel, nur wenige Schritte weiter. Jenny Blackhurst "Die stille Kammer". Das hatte ich vorher schon bei amazon entdeckt und die Leseprobe gelesen. Das Thema klang vielversprechend: Eine Frau soll ihr Baby ermordet haben, landet in der Psychiatrie. Als sie entlassen wird, versucht sie unter neuem Namen ein normales Leben zu beginnen. Dann bekommt sie per Post das Foto eines Jungen, auf der Rückseite steht der Name ihres toten Kindes. Gruselig. 


Zuletzt entdeckte ich noch "Nichts was im Leben wichtig ist" von Janne Teller. Warum habe ich dieses Buch gekauft? Ich habe den Text auf der Rückseite gelesen:

"Nichts bedeutet irgendetwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun." Mit diesen Worten schockiert Pierre Anthon seine Mitschüler und verlässt den Unterricht. Was er damit in seiner Klasse auslöst, beginnt harmlos und entwickelt sich schnell zu einer Spirale aus Angst, Hass, Wut und Ohnmacht. Die Geschichte einer dramatischen Eskalation ...

Das hat irgendetwas in mir angepingt.