Samstag, 1. Oktober 2016

Rezension: Tamara Ireland Stone "Mit anderen Worten: ich"



Anfangs dachte ich, jetzt habe ich eine dieser typischen amerikanischen Highschool-Romanzen erwischt, die nach einem festen Schema ihr Programm abspulen. Doch im Verlauf des Buches kam ein viel tiefgründigeres Thema zum Vorschein, das den Roman dann doch zu etwas Besonderem machte. In „Mit anderen Worten: ich“ beschäftigt sich die Autorin Tamara Ireland Stone mit Zwangsstörung bei Jugendlichen und zeigt auf sehr anschauliche und einfühlsame Weise, wie schwierig das Leben mit solch einer Erkrankung sein kann.

„Sommer-Sam“ trägt ein großes Geheimnis mit sich herum


Samantha ist 16, eine gute Schwimmerin und mit den beliebten Mädchen der Schule befreundet. Eigentlich traumhafte Voraussetzungen, um in der amerikanischen Highschool zu überleben. Doch das Mädchen leidet unter Zwangsstörungen. Keiner weiß davon, Samantha hält es geheim. In den Ferien geht es ihr relativ gut. Dann ist sie „Sommer-Sam“ und geht in ihrem Sport völlig auf. Sie hat sich im Griff. Doch sobald die Schule wieder beginnt, beginnen die Probleme. In ihrer Clique fühlt sich Samantha immer mehr als Außenseiterin - die „verrückte Acht“, die nur noch aus fünf aufgetakelten Mädchen besteht. Immer mehr merkt sie, dass das nicht ihre Welt ist.